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Der Orden

Johannisloge "Victor zum goldenen Hammer"
 
Gegründet 1823, Matrikel Nr. 86

 

Ist Freimaurerei zeitgemäß?

Diese Frage beantworten wir entschieden mit: "Gerade heute!".

"Echte Freundschaft zu stiften unter Menschen, die einander sonst ständig fremd geblieben wären - diese alte freimaurerische Aufgabe ist heute notwendiger denn je. Zudem geht es um die Selbsterziehung des einzelnen zu einem verantwortlich handelnden und mit der Ordnung der Welt lebenden Menschen. Von wesentlicher Bedeutung bei der Lösung dieser Aufgabe sind noch immer die alten Formen, das Brauchtum, das schlichte Ritual der maurerischen Zusammenkünfte.

Den vielen zerstörerischen Ideologien der Gegenwart setzen die Freimaurer geduldig die uralte Idee des Bauens, des Fügens von Stein auf Stein entgegen".
(Jürgen Holtdorf in:" Die Logen der Freimaurer")

Zur Logengeschichte
Der Name unserer Loge geht zurück auf den damals in der Nähe von Leipzig lebenden pensionierten preußischen Generalleutnant Wilhlem Ludwig Victor Graf Henckel von Donnersmarck. Er hatte sich im Jahre 1823 bereit erklärt, den Vorsitz einer neuen Loge im sächsischen Delitzsch zu übernehmen, die von Freimaurern der verschiedensten Systeme gegründet wurde, weil die unzureichenden Verkehrsverhältnisse der damaligen Zeit sie an regelmäßigen Besuchen ihrer eigentlichen, weit entfernt liegenden Logen hinderten.

Es folgte eine wechselvolle Geschichte mit Stillegung und Reaktivierung im preußischen Spandau bei Berlin im Jahre 1859.

Das Schicksal des Verbots der gesamten Freimaurerei in der Zeit des Nationalsozialismus mußte auch unsere Loge teilen.

Die Loge heute
Mit dem Wiedererstehen der Freimaurerei nach dem Krieg wurde die Loge wieder aktiv und hat seitdem ihren Sitz im Ordenshaus der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland in Berlin - Dahlem.

Wir sind eine verhältnismäßig kleine Gemeinschaft aus den unterschiedlichsten Berufen, in der "jeder noch jeden kennt". Auch die Ehefrauen bzw. Lebenspartnerinnen (Schwestern genannt) sind mit eingebunden; zwar nicht bei den eigentlichen "Arbeiten" der Brüder, wohl aber durch regelmäßige eigene Treffen sowie durch gemeinsame Veranstaltungen mit den Brüdern (Vortragsabende, Konzerte, Feiern, Reisen).

Wir treffen uns in der Regel zweimal im Monat jeweils montags um 20.00 Uhr. Wir sind gern bereit, weitergehende Fragen in einem persönlichen Gespräch oder bei einem unserer Gästeabende zu beantworten.

Kontaktadresse:

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