Das Ehrenmitglied mit seinem Paten

JL „Zum Widder“ Potsdam beim 201. Stiftungsfest der JL „Zur unverbrüchlichen Einigkeit“ Hamburg.

Eine Bruderkette Potsdam-Hamburg die uns brüderlich zusammenführt.

Potsdam und Hamburg haben in der Freimaurerei eine besondere Geschichte. Es verbindet Tradition und modernes Denken seit der Zeit Friedrichs des Großen. Die Denkmäler der Kultur können wir heute noch in den Gebäuden und Parks erkennen. Aber auch die geistige Kultur der Aufklärung gehört dazu. In der Johannisloge zum Widder arbeiten wir dieser Tradition. Gegründet in 1776 sind wir mit heute über 50 Brüdern und einem Alters-Durchschnitt von unter 48 Jahren eine der ältesten Freimaurerlogen im Großraum Berlin/Brandenburg. Wir pflegen die brüderliche Zusammenarbeit über nationale und Organisationsgrenzen hinweg. So leisten wir unseren Beitrag für die Weltbruderkette und empfangen als Lohn vielfältige Anregungen für unseren Weg.

Es gibt eine tiefe Sehnsucht der Menschen nach Frieden, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit und es hat immer schon starke Initiativen und engagierte Vordenker gegeben, die für eine bessere Welt und ein besseres Miteinander eingetreten sind. Auf diesem Weg sind wir Freimaurer Idealisten, die nicht nur solche Ziele erträumen, sondern auch wissen, dass man dazu das Machbare des Denkbaren auch tun muss. Dafür bauen wir neue Kontakte auf und pflegen alte Beziehungen. Konkret konnten wir durch internationale Besuche und Gegenbesuche neue Eindrücke und Ideen gewinnen und ein offenes Programm mit Vorträgen und Begegnungen organisieren, die interessierte und Suchende zu uns gebracht haben.

Es war eine große Freude, dass wir unseren Bruder Ronald Neumann mit 17 Brüdern begleiten konnten, als er in seiner Mutterloge, „Zur unverbrüchlichen Einigkeit“ in Hamburg, beim 201. Stiftungsfestes Ehrenmitglied wurde. Zusammen mit seinem Paten, dessen Jubiläum für 50 Jahre Arbeit als Freimaurer gleichzeitig begangen werden konnte, war es ein besonderes Erlebnis. So wird die Verbundenheit gepflegt und neue persönliche Verbindungen aufgebaut.

Autoren und Fotos: Ernst-Friedrich Fuchs und Dirk Heese