„Er hat die Loge gerockt“

Meisterwechsel zum 105. Stiftungsfest in Stuttgart

„Bevor aus Dauerhaftem geliebte Gewohnheit wird, muss Veränderung erfrischen.“

  Im Sinne dieser Worte und nach nun 11 Jahren als Logenmeister der Johannisloge LICHT AM STEIN, endete die Amtszeit von Br. Armin Sabol am 25.02.2018. Rund 50 Brüder aus Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Darmstadt und aus St. Gallen feierten mit uns das 105. Stiftungsfest. Die Entpflichtung des alten Logenmeisters sowie die Einsetzung von Br. M. J. K. zum Logenmeister, erfolgte durch den Provinzialmeister der PROVINZIALLOGE VON BADEN-WÜRTTEMBERG, Br. Ralph-Dieter Wilk. Bei dieser Gelegenheit wurde Br. Sabol das große Ehrenzeichen für verdiente Führer von Ordensabteilungen der GLL verliehen.

Br. Armin Sabol, ein Berufsrocker mit brillantem Feingeist, hatte in seiner Amtszeit ein geschicktes Händchen in seiner Rolle als Logenmeister gezeigt und stets weise und besonnene Entscheidungen zum Wohle der Loge und damit der GLLdFvD getroffen. Ihm gelang es über diesen Zeitraum die Loge lebendig zu halten. Gekonnt hatte er es geschafft, die „alte Idee“ mit neuem Zeitgeist angenehm zu verbinden. Er hat sozusagen die Loge gerockt! Sein „Fels in der Brandung“-Charakter war immer ein Garant dafür gewesen, an der Freimaurerei interessierte Menschen bei Gästeabenden zu Suchenden werden zu lassen. So erging es einmal zumindest mir. Ich denke dieses Bild von Br. Armin kann die Bruderschaft von LICHT AM STEIN so bestätigen. Nun soll dies aber nicht zu einer Hymne mutieren, sondern schlicht für elf Jahre Engagement an der Sache, für über 4000 Tage gelebte Freimaurerei und um die 96000 Stunden Brüderlichkeit ein aufrichtiges Danke sein.

In der Zukunft von „Licht am Stein“ darf sich nun der mit überzeugender Mehrheit gewählte und neu eingesetzte Logenmeister; Br. M. J. K., als würdiger Nachfolger für dieses wichtige und zugleich fordernde Amt beweisen. Br. M. J. K. tritt das Amt mit einem großen Vertrauensvorschuss an. Die Bruderschaft von LICHT AM STEIN unterstützt ihn beim Start ins Amt voll und ganz. Liebe Brüder, ich kann euch sagen, man konnte den ganzen Tag über die positive Energie im Logenhaus förmlich spüren. Am Ende eines ereignisreichen und runden Tages mit einer sehr würdigen Tempelarbeit, ist es der Freimaurerei wieder einmal gelungen, Gewohntes zu erneuern, Entferntes zu verbinden und Geliebtes zu erhalten.

Text: Br. Frank Sandell