Freimaurerorden

Meditierender Buddha am Lotosteich

66 x 170 cm, 2012

Die Buddhisten berufen sich auf die Lehren des Siddharta Gautama, der von 560 bis 480 v. Chr. in Nordindien lebte und als ‚historischer Buddha‘ bezeichnet wird. (s. auch Shakyamuni Buddha).

Wesentlicher Bestandteil der buddhistischen Lehre ist die Meditation, ein Zustand des ‚tiefen Versinkens ohne Verlangen‘ und ‚höchster Zustand der Ruhe‘ (des ‚Nicht-handelns‘) mit dem Ziel des inneren Friedens und der Erleuchtung. In ihrem Kern gibt sie Antworten auf Fragen nach dem Sinn unseres Lebens. Die Meditation wird als praktische Übung besonders in den Mahayana-Schulen (s. auch Mahayana-Schulen) gelehrt und an geschützten Orten in Abgeschiedenheit praktiziert. Aber anders als die buddhistische Meditation hat die neokonfuzianische Meditation weniger das Erreichen mystischer Erfahrung als die Steigerung der eigenen moralischen Natur zum Ziel.

Die chinesische Tuschmalerei ist eine traditionsreiche Kunstform, die mit wenigen, präzisen Pinselstrichen beeindruckende Landschaften, Pflanzen oder Tiere darstellt. Sie basiert auf der Harmonie von Wasser und Tusche, wobei unterschiedliche Abstufungen von Schwarz Tiefe und Dynamik verleihen.

Besonders geschätzt wird die Ausdruckskraft der Linien, die mit variierendem Druck und Tempo geführt werden. Diese Kunstform erfordert jahrelange Übung und spiegelt nicht nur handwerkliches Können, sondern auch die geistige Haltung des Künstlers wider. Sie verbindet Malerei und Kalligrafie zu einer einzigartigen ästhetischen Erfahrung.