
Freimaurerorden
68 x 68 cm, 2019

Bibeltext (Mt. Kapitel 9, 18 – 26; Mk K 5, 21 – 43; Lk K 8, 40 – 56)
Einmal war Jesus mit seinen Jüngern unterwegs. Viele Menschen folgten ihm und wollten ihn hören und sehen. Auch ein Mann namens Jairus kam zu Jesus. Alle kannten ihn, denn er war ein wichtiger Mann – er war einer der Vorsteher in der Synagoge. Aber jetzt sah Jairus sehr unglücklich und verzweifelt aus. Er dachte die ganze Zeit an seine einzige Tochter, die war 12 Jahre alt und er liebte sie sehr.
Seit einigen Tagen war sie schwer krank. Die Ärzte konnten nicht helfen. Jairus hatte keinen Ausweg gesehen, doch dann hatte er von Jesus gehört. „Jesus kann alles. Ich muss zu ihm“, dachte er sich.
So war er zu Jesus gelaufen und fiel vor ihm auf die Knie: „Jesus, meine Tochter liegt im Sterben. Bitte komm und hilf ihr. Wenn du deine Hand auf sie legst, dann wird sie wieder gesund“.
So sehr vertraute Jairus Jesus. Er wusste, Jesus würde helfen.
Die chinesische Tuschmalerei ist eine traditionsreiche Kunstform, die mit wenigen, präzisen Pinselstrichen beeindruckende Landschaften, Pflanzen oder Tiere darstellt. Sie basiert auf der Harmonie von Wasser und Tusche, wobei unterschiedliche Abstufungen von Schwarz Tiefe und Dynamik verleihen.
Besonders geschätzt wird die Ausdruckskraft der Linien, die mit variierendem Druck und Tempo geführt werden. Diese Kunstform erfordert jahrelange Übung und spiegelt nicht nur handwerkliches Können, sondern auch die geistige Haltung des Künstlers wider. Sie verbindet Malerei und Kalligrafie zu einer einzigartigen ästhetischen Erfahrung.
