
Freimaurerorden
66, 5 x 59 cm, 2019

Buddha sprach zu seinen Schülern: „Macht meine Lehre zu eurem Licht! Vertraut ihr, seid nicht abhängig von irgendeiner anderen Lehre. Werdet selbst Licht.
Verlasst euch auf euch selbst, verlasst euch nicht auf irgendeinen anderen. Schätzt euren Körper richtig ein, denkt an seine Unreinheit. Wenn euch bewusst ist, dass sowohl körperlicher Schmerz als auch leibliche Freude gleichermaßen Ursache des Leidens sind, wie könnt ihr dann leiblichen Begierden nachgeben?
Zügelt eure Gedanken; denkt an ihre Vergänglichkeit. Wie könnt ihr so verblendet sein, und Stolz und Selbstsucht schätzen, wo ihr doch wisst, dass sie unvermeidlich zum Leiden führen müssen?
Betrachtet alle Wesen: Könnt ihr unter ihnen irgendeines finden, das eine unvergängliche Eigenständigkeit bewahren kann? Zerbricht nicht ihre Einheit früher oder später, in einzelne Teile und löst sich auf?
Lasst euch durch die Allgegenwart des Leidens nicht beirren, sondern folgt meiner Lehre und ihr kommt von dem Schmerz los.
Tut dies, und ihr werdet meine wahren Schüler sein, selbst nach meinem Tod.“
Die chinesische Tuschmalerei ist eine traditionsreiche Kunstform, die mit wenigen, präzisen Pinselstrichen beeindruckende Landschaften, Pflanzen oder Tiere darstellt. Sie basiert auf der Harmonie von Wasser und Tusche, wobei unterschiedliche Abstufungen von Schwarz Tiefe und Dynamik verleihen.
Besonders geschätzt wird die Ausdruckskraft der Linien, die mit variierendem Druck und Tempo geführt werden. Diese Kunstform erfordert jahrelange Übung und spiegelt nicht nur handwerkliches Können, sondern auch die geistige Haltung des Künstlers wider. Sie verbindet Malerei und Kalligrafie zu einer einzigartigen ästhetischen Erfahrung.
